Jänner 2019

Liebe Pfarrgemeinde!

In einem Neujahrslied von Johann Peter Hebel (1760-1826) heißt es:

„Und wo eine Träne fällt, blüht auch eine Rose.“

Das Jahr 2019, an dessen Beginn wir stehen, lässt uns nach der Zukunft fragen. Wie wird es denn werden dieses Jahr 2019? Im Rückblick auf das vergangene Jahr lässt sich nicht auf die nächste Zeit spekulieren, obwohl die Tage sich aneinanderreihen, durch uns in Monate und Jahre eingeteilt. Glückwünsche und Vorhaben werden ausgesprochen.

In der Kirche und im religiösen Leben sprechen wir Segenswünsche aus.

Der Segen, den Mose im Auftrag des HERRN an Aaron und seinen Söhnen übergibt, dass sie das Volk segnen sollen, ist im Buch Numeri 6,22-27 als Lesungstext am 1. Jänner eines jeden Jahres zu hören:

 

„Der HERR segne dich und behüte dich.

Der HERR lasse sein Angesicht über dich leuchten und sei dir gnädig.

Der HERR wende sein Angesicht dir zu und schenke dir Frieden.“

 

In der Segnung des Volkes wird Gemeinschaft mit Gott und untereinander spürbar. Das Segnungswort ist zugleich identitätsstiftend.

Auch für uns Christen gilt das Wort des Segens.

Denn: wo eine Träne fällt, blüht auch eine Rose. Was auch kommen mag,

wir dürfen vertrauen, dass Gott mit uns ist in diesem Jahr.

 

Ich wünsche allen ein gesegnetes und gutes Jahr 2019.

 

Mit herzlichem Gruß,

P. Albin Scheuch

Pfarrmoderator

Aus dem Pfarrgemeinderat Jänner 2019

Wenn wir hören und sehen, dass in unserer Pfarre „immer etwas los“ ist, freut uns das sehr, weil es auf ein reges Pfarrleben hindeutet. Selbst im Advent, der angeblich ruhigsten Zeit im Jahr, hat es zahlreiche Aktivitäten gegeben.

Am ersten Adventsonntag wurden traditionsgemäß die Adventkränze gesegnet, die Hl. Messe wurde von der Jungschar mitgestaltet und die Katholische Männerbewegung sammelte für die Aktion „Sei so frei“ (früher: „Bruder in Not“). Im Rahmen dieser Messe wurde auch ein neues Mitglied durch die Taufe in unsere Gemeinschaft aufgenommen.

In der darauffolgenden Woche kam der Nikolaus in den Pfarrsaal, betete mit 65 (!) Kindern und verteilte ein kleines Geschenk an alle. Anschließend probte die Jungschar für die Adventfeier und die Krippen wurden für die Ausstellung am Wochenende aufgebaut.

Die Jungscharfeier am 3. Adventsonntag füllte traditionsgemäß den Pfarrsaal bis auf den letzten Platz.

Es war also „immer etwas los“. Allen Organisatoren und Veranstaltern ein herzliches „Danke schön“, insbesondere da es durch die Anhäufung von diesen vielen unterschiedlichen Aktionen viel Koordinationsarbeit und Geduld miteinander gebraucht hat.

Die Pfarre besitzt jetzt eine transportable Rampe, die es ermöglicht, von der Sakristei barrierefrei das Kirchenschiff zu erreichen. Die Rampe befindet sich in der Vorsakristei und kann bei Bedarf einfach aufgelegt werden.

Für das neue Jahr erhoffen wir uns auch weiterhin so viel unterschiedlichstes Engagement, das unsere Gemeinschaft in der Pfarre stärkt.

Einen schönen Beginn des neuen Jahres und alles Gute für 2019 wünscht

Der Pfarrgemeinderat

 

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters:

Maria als Beispiel für junge Menschen: dass junge Menschen, allen voran die in Lateinamerika, Marias Beispiel folgen und auf Gottes Ruf antworten, indem sie die Freude des Evangeliums in die Welt hinaustragen.