Kirchenspatzen und ICH

Februar 2019

Liebe Pfarrgemeinde!

Der Februar ist für viele Menschen die Möglichkeit, den Fasching ausgelassen zu erleben. Allein in Wien gibt es etwa 450 Ballveranstaltungen.

Die Freude gehört zum Leben, aber auch der Alltag mit seinen Sorgen und Nöten.
Damit wir darin nicht untergehen, gibt es verschiedene Phasen im weltlichen Jahreskreis und noch viel stärker im Kirchenjahr. Der Kreislauf eines Kalenderjahres ist mit dem kirchlichen Jahr einhergehend.
Die Faschingszeit gibt uns die Möglichkeit, vor der Fastenzeit die Unterscheidung auszumachen.

Der hl. Augustinus (354-430) schreibt:
Immer wieder, nicht nur manchmal, ist unsere Welt, die von Gott geschaffen ist, ein lächelnder Ort. Es lächelt die Welt in vielen schönen Dingen. Aber schöner, stärker, liebevoller ist der, der sie gemacht hat. Meine Seele hungert und dürstet während ihrer Pilgerschaft, bis sie satt wird in seiner Herrlichkeit.
(Augustinus, Aufstieg zu Gott).

Ein herzliches Dankeschön und Vergelt’s Gott den Sternsingern und den Begleitern für ihre in stürmischen Tagen geleistete Tätigkeit.
Es wurden bis zum 5. Jänner € 8.031,97.- gespendet.

Danke auch all jenen für Ihre Spende anlässlich meines Geburtstages.
Von der Stadtgemeinde erhielt ich € 1000.-, wofür ich herzlich danke und Spenden der Pfarre beliefen sich auf € 950.-.
Drei Kelche unserer Kirche sind schon beim Vergolder in Wien.

 

Mit herzlichem Gruß,

P. Albin Scheuch

Pfarrmoderator

Aus dem Pfarrgemeinderat Februar 2019

Das Gebiet der Pfarre Mannersdorf entspricht dem der Stadtgemeinde. Hier leben etwas mehr als 4000 Menschen. Etwa die Hälfte davon sind Mitglieder der römisch katholischen Kirche. Mehr oder weniger Kontakt mit der Pfarre und dem Pfarrleben haben nur geschätzte 250 bis 300 Personen. Dieser geringe Prozentsatz ist nicht überraschend, da er ungefähr dem österreichweiten Mittelwert entspricht. Trotzdem bedauern wir als Pfarrgemeinderat, dass so viele unserer Pfarrmitglieder sich von unserer Pfarrgemeinschaft offensichtlich nicht angesprochen fühlen oder sogar der Kirche ablehnend gegenüber stehen. Für diese Haltung gibt es von verschiedenen Personengruppen  in unserer Pfarre vermutlich unterschiedliche Gründe.  Um entsprechend gezielt auf die Menschen mit ihren diversen Einstellungen und Verhaltensweisen zugehen zu können, haben wir einen Experten zu diesem Thema in die letzte PGR Sitzung eingeladen.

Wir freuen uns über jede und jeden, die bzw. der vielleicht schon seit Jahrzehnten am Pfarrleben teilnimmt, und werden uns bemühen diesen Personen weiterhin eine für sie attraktive Gemeinschaft zu bieten. Die große Zahl der Pfarrangehörigen, die unserer Gemeinschaft bzw. der Kirche nicht so nahe stehen, wollen wir aber auf keinen Fall unberücksichtigt lassen.

Diese Aufgabe soll und darf sich jedoch nicht auf den Pfarrgemeinderat beschränken. Hilfe von allen, die mit unserer Pfarre verbunden sind, ist daher notwendig und in welcher Form immer herzlich willkommen.

Es wäre schön, wenn wir hier in nächster Zeit zumindest ein wenig erfolgreich sein könnten.

Der Pfarrgemeinderat

 

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters:

Dass alle, die dem Menschenhandel, der Zwangsprostitution und der Gewalt zum Opfer gefallen sind, mit offenen Armen in unserer Gesellschaft aufgenommen werden.