Erntedankfest am 9.Oktober 2016

Erntedanksammlung 2016

Tag der Tracht

September 2016

Liebe Pfarrgemeinde!

Mit Beginn des neuen Arbeitsjahres gibt es bereits einen Höhepunkt für unsere Pfarre, da am Samstag den 10. September die Eröffnung des Martinusweges erfolgt. Von Szombathaly in Ungarn bis nach Tours in Frankreich werden nach und nach Martinskirchen, die auf diesem Wege liegen, von Pilgern aufgesucht. Pfarrgemeinden, die Martinskirchen haben, jedoch nicht auf diesem Wege liegen, werden eingeladen, zu einer nahe liegenden Route zu kommen.

Am Samstag den 10. September (etwa 16.00 Uhr) werden Pilger vom Kloster St. Anna in der Wüste zu uns in die Pfarrkirche kommen und im Rahmen einer Segensandacht einen Martinusmantel übergeben. Wer möchte, kann sich den Pilgern in St. Anna anschließen.   Im Namen des Pfarrgemeinderates bitte ich Sie herzlich, teilzunehmen. Wir versammeln uns in unserer Kirche und erwarten die Pilger und werden gemeinsam feiern; anschließend wird eine Agape stattfinden.

Es wird uns eine Tafel übergeben, die sichtbar anzubringen ist, die auf den Martinusweg hinweist.

Für unsere Pfarrgemeinde, aber auch für Pilger, die hoffentlich nach und nach kommen werden, habe ich eine Andacht in schriftlicher Form vorbereitet, die in der Kirche aufliegen wird. Dazu habe ich einen Liedtext verfasst, der zur Eröffnung gesungen wird:

 

1.  Martinus, heil’ger Bischof, du großer Gottesmann!

     Hast Christus gedienet in einem armen Mann.

2.  Des Nachts ist dir erschienen, Christus dir selbst im Traum,

     bekleidet mit dem Mantel, den du dem Bettler gabst.

3.  Von nun an bist du selbst ein Jünger Jesu Christ;

     Bist immer mehr verbunden mit seiner Botschaft Pflicht.

4.  Sankt Martin bitt’ für alle, die dich um Schutz anflehn.

     Den Armen hier und heute durch uns die Hilfe geb.

5.  Lob, Ehr und Dank sei Christus, dass er dich auserwählt,

     Gott Vater und dem Geiste, in alle Ewigkeit.

 

Mit herzlichem Gruß,

P. Albin Scheuch

Pfarrmoderator

 

Der heilige Cornelius, Papst und Märtyrer

In der grauenhaften Verfolgung der Christen unter der Regierung des Kaisers Decius verleugneten viele Christen ihren Glauben. Durch Buße und besonders auch durch die Fürsprache der Märtyrer wurden jedoch die Abgefallenen wieder in die Kirche aufgenommen. Dagegen erhob sich eine Partei und wiedersetzte sich der Wahl des Cornelius zum Bischof von Rom, und zum Oberhaupt der Kirche, weil sie meinten, derselbe verfahre zu gelinde gegen die Abgefallenen. Diese Partei wählte den Novatian zum Gegenbischof, der sich voll Übermutes gegen die in der Verfolgung Gefallenen erhob und lehrte, dass dieselben gar keine Hoffnung zur Seligkeit hätten, selbst dann nicht, wenn sie Alles tun würden, was zu einer ernstlichen Bekehrung und zu einer aufrichtigen Beichte erfordert wird; denn wer Götzen opfere, oder sich mit irgend einer schweren Sünde beflecke, könne nicht ferner in der Gemeinschaft der Kirche verbleiben, auch niemals in sie aufgenommen werden; die wahre Kirche könne nur aus ganz Reinen bestehen.

Der heilige Bischof von Karthago nahm sich der Sache des Papstes wieder den hochmütigen Novatian mit Nachdruck und Erfolg an. denn die katholische Kirche ist Ein Leib; wenn ein Glied leidet, leiden Alle. Er wies die Gesandten des Novatian ab, die ihn in ihre Gemeinschaft ziehen wollte; tröstete und bestärkte den Papst, bekehrte die irrgeleiteten Bekenner über die Verkehrtheit des Novatian und ermahnte sie zur Rückkehr in die Kirche.

Der Heilige Vater hielt zu Rom eine Kirchenversammlung von 60 Bischöfen, auf welcher der Irrtum Novatian verworfen wurde. Cornelius konnte sich übrigens seines Sieges gegen Novatian in der Ruhe, die auf den Tod des Kaisers Decius erfolgte, nicht lange erfreuen. Der neue Kaiser Gallus setzte bald die Verfolgung mit grausamer Strenge fort. Cornelius war der Erste, welchen man zu Rom verhaftete.

Er wurde, wie Einige berichten, im Jahre 252 oder am 14. September 253 in Rom durch das Schwert hingerichtet, weil er sich weigerte, zu Opfern. Auch sein Vorgänger, der heilige Fabianus, ist am 2. Januar 250 in der blutigen Christenverfolgung des Decius den Martertod gestorben.

 

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters:

  • Im Zentrum der Gesellschaft stehe die menschliche Person – indem jeder sich für das Gemeinwohl einsetzt.
  • Bewusstsein für Mission bei allen Christen – gestärkt durch die Meditation des Evangeliums und die Sakramente.