Mai 2017

Liebe Pfarrgemeinde!

Das Osterfest ist vorbei und dauert dennoch an. Die Kirche feiert dieses größte Fest des christlichen Glaubens durch 50 Tage hindurch und schließt es mit dem Pfingstfest ab. Es ist die längste Zeit im Kirchenjahr, die einem Thema gewidmet ist. Und dennoch ist der Monat Mai vor allem der Gottesmutter Maria gewidmet. Durch die Jahrhunderte hindurch hat die Kirche Maria in besonderer Weise als Urbild der Kirche gesehen. Ihr vertrauensvolles Ja zum Ratschluss Gottes soll unser Ja in unserem Leben stützen. Von ihr können wir immer wieder lernen, ganz auf ihren Sohn zu hören und so unser Leben gestalten. Die Kirche hat im Nachdenken über die Mutterschaft Mariens verschiedene Titel erkannt. „Gottesgebärerin“ soll sinnvoll ausdrücken, dass sie Jesus, der schon im Anfang Gott war (vgl. Johannesprolog Cap 1,1ff), geboren hat. Vielfach wird das abgelehnt, ist aber durch die Kirche zum Glaubensgut gehörig. Andere Titel sind uns eher bekannt. Dass Maria im Mai besondere Verehrung genießt, ist schon seit dem Mittelalter bekannt. Andachten und Lieder wollten das heidnische Frühlingsbrauchtum römischen und germanischen Ursprungs verchristlichen. Dass man den ganzen Monat Mai Maria zuneigte, ist das Ergebnis einer Entwicklung im 17. Jahrhundert. Osterlieder haben oftmals Maria zum Thema, da sie bei dem Kreuze stand und ihren toten Sohn auf dem Schoß trug. Ein schöner Hymnus lädt uns ein, an der Freude der Auferstehung mit ihr teilzuhaben:

 

„O Himmelskönigin, frohlocke, Halleluja.

Denn er, den du zu tragen würdig warst, Halleluja,

ist erstanden, wie er sagte, Halleluja.

Bitt Gott für uns, Maria. Halleluja.“

 

Ich wünsche allen eine gesegnete österliche Zeit und Seinen Segen.

 

Mit herzlichem Gruß,

P. Albin Scheuch

Pfarrmoderator

 

Aus dem Pfarrgemeinderat

Die konstituierende Sitzung des neuen Pfarrgemeinderates findet am 2. Mai 2017 statt. Zusätzlich zu den gewählten Mitgliedern, Gerhard Höllebrand, Claudia Unger, Martina Bruckner, Wolfgang Neumann und Irene Prouza wurden noch Stephan Hauser von der Jugend und Wolfgang Holzer aus Wasenbruck nominiert. Die 8 neuen Pfarrgemeinderäte werden, wie es die Pfarrgemeinderatsordnung vorsieht, Pater Albin bei allen seinen Aufgaben insbesondere in der Pastoral beraten und unterstützen. In der konstituierenden Sitzung wird zum ersten Mal auch ein Vermögensverwaltungsrat bestehend aus 4 Personen und Pater Albin als Vorsitzenden bestellt. Die Aufgabe dieses Rates ist vor allem die Verwaltung der Finanzen und Gebäude mit den dazugehörigen Einrichtungen.

Die Arbeiten für die Pfarre und die Pfarrgemeinde sollen jedoch nicht auf diese beiden Gremien beschränkt bleiben. Jede und jeder, die bzw. der gerne mitarbeiten möchte, vom Kirchenputzen bis zur Mitgestaltung von Hl. Messen, ist daher herzlich eingeladen, sich bei Pater Albin oder einem Pfarrgemeinderat zu melden. Schon jetzt besten Dank dafür! Dank gilt auch allen, die auf die Frage der erfreulichen sowie der zu verbessernden Aktivitäten in der Pfarre Stellung genommen haben. Die Ergebnisse werden in die Beratungen zu den einzelnen Themen der Pfarre berücksichtigt werden.

 

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters:

Für die Christen in Afrika: Dass sie nach dem Beispiel des barmherzigen Jesus ein prophetisches Zeugnis für Versöhnung, Gerechtigkeit und Frieden geben.

Suppenessen

April 2017

Liebe Pfarrgemeinde!

Wenn Sie das Monatsblatt erhalten, sind wir noch in der Fastenzeit und blicken schon in das künftige Geschehen von Ostern. Was bedeutet es, die Tage zu begehen als das, sich mit seinem eigenen Leben in das mysterium fidei, in das Geheimnis des Glaubens zu stellen. Vieles im Leben ist sicher. Wir sagen auch: „Der Tod ist sicher“. Dem werden wir zustimmen müssen; sind wir doch alle sterblich und erkennen unsere irdische Grenze des Lebens.

Die Aussagen über Jesus, der gekommen ist, um uns zu erlösen, hat dies, wenn das so gesagt werden darf, am eigenen Leib verspürt: Leiden und Tod. Das ist historisch belegt, selbst in außerchristlichen Schriften. Nun, so fragen wir, wie ist das dann mit der Auferstehung? Niemand war dabei, hat es gesehen oder protokolliert. Und doch ist etwas in den Herzen der Frauen und Männer wach geworden, dass Jesus nicht im Tod verblieb. Die Begegnungen mit ihm veranlassen sie, das Bekenntnis auszusprechen: „Es ist der Herr“. Mit diesem Glauben gingen sie dann hinaus und berichteten allen davon. Etwas Unglaubliches wird glaubhaft.

Tod-sicher?

Seit Ostern ist etwas anders geworden.

Es ist kein Verlass mehr darauf,

dass das Leben mit dem Tod wirklich aus ist.

Es ist kein Verlass mehr darauf, dass es besser wäre,

ohne Auferstehungshoffnung zu leben.

Seit Ostern hat sich eine neuartige Hoffnung

in die Gedankengänge der Herzen eingeschlichen.

Seit Ostern muss der Tod mit dem Leben rechnen.

(Hans Eidenberger)

 

Ich wünsche allen ein gesegnetes Osterfest und Freude am Glauben an Christus.

 

Mit herzlichem Gruß,

P. Albin Scheuch

Pfarrmoderator

Dank an Firma Opferkuh

 

Im September des Vorjahres wurde der Martins-Pilgerweg eröffnet; dazu erhielten wir eine Gedenktafel, die an der Kirche anzubringen ist.

Dankenswerter Weise hat die örtliche Steinmetzfirma Opferkuh kostenfrei die Metalltafel auf eine Steinplatte montiert und an der Kirchenfassade angebracht.

Im Namen der Pfarre danke ich der Firma Opferkuh sehr herzlich dafür.

P. Albin

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters:

Die jungen Menschen mögen bereitwillig ihrer Berufung folgen und ernsthaft darüber nachdenken, ob Gott sie zu Priestertum oder geweihtem Leben ruft.