August 2016

Liebe Pfarrgemeinde!

In der Sommerzeit steht in der Pfarre so ziemlich alles still. Urlaub, Erholung für Alle! Das Pfarrblatt jedoch will Sie auch im August mit den Informationen versorgen, die Ihnen Großteils wichtig sind: Den Gottesdiensten in dieser Zeit.

Schon in der Pfarrchronik lese ich, dass in den Sommermonaten die Gottesdienste reduziert wurden. Nicht vergessen möchte ich aber auf jene, die ich gerne einmal im Monat besuche, um die Hl. Kommunion zu bringen. Ihnen an dieser Stelle einen herzlichen Gruß!

Ab September wird es Veränderungen geben: Mit 1. Juli bilden die Pfarren Pischelsdorf, Sommerein und Mannersdorf eine Seelsorgeeinheit. Ein gewisser Schwerpunkt wird wohl sein, gemeinsame pastorale Möglichkeiten auszuloten und dabei also über den eigenen pastoralen „Tellerrand“ zu schauen.

Auch bei den Gottesdienstzeiten ergibt sich eine Änderung.

Ab September wird die Hl. Messe dienstags wie donnerstags um 18.00 Uhr gefeiert. Die Sprechstunde bleibt am Donnerstag von 16.00 – 17.00 Uhr. Jedoch kann, wie bisher auch, telefonisch ein anderer Termin ausgemacht werden.

Da ich ein großer Fan von Heinz Erhardt bin (1909-1979), möchte ich mit einem leichten, sommerlichen Gedicht schließen.

 

Tagtäglich fließt der Bach durchs Tal.

Mal fließt er breit, mal fließt er schmal.

Er steht nie still, auch sonntags nicht,

und wenn einmal die Sonne sticht,

kann man in seine Fluten fassen.

Man kann’s aber auch bleiben lassen.

 

In diesem Sinne wünsche ich allen eine gesegnete Zeit.

 

Mit herzlichem Gruß,

P. Albin Scheuch

Pfarrmoderator

 

Laurentius von Rom

Laurentius, der Überlieferung zufolge Sohn von Orentius und Patientia, der demnach seinen Namen von deren Landgut Lauriacum - spanisch Loret y Lauret - der heutigen Wallfahrtskirche Loreto - bei Huesca erhielt und in seiner Heimatstadt eine gute Ausbildung genoss, wurde demnach einer der sieben Diakone der Christengemeinde in Rom, also für die Finanzen und die Sozialarbeit der Kirche von Rom zuständig.            Er starb tatsächlich wohl durch Enthauptung, nicht auf dem legendären Rost. Als der römische Bischof Sixtus II. unter dem Christenverfolger Valerian festgenommen und enthauptet wurde, war sein Diakon Laurentius der Überlieferung zufolge verzweifelt, dass er nicht wert erachtet wurde, diesen Tod zu teilen. Sixtus tröstete ihn mit der Verheißung, dass er ihm in drei Tagen nachfolgen werde, und erteilte ihm den Auftrag, den Kirchenschatz den Leidenden und Armen auszuteilen. Kaiser Valerian erhob Anspruch auf diese Schätze; um Laurentius zur Herausgabe zu zwingen, wurde der mehrfach gegeißelt, erbat sich jedoch drei Tage Bedenkzeit, verteilte während dieser Frist die Güter und präsentierte dann die beschenkten und christlich gewordenen Armen dem Kaiser als die wahren Schätze der Kirche. Der erboste Valerian ließ Laurentius mit Bleiklötzen schlagen, zwischen glühende Platten legen, versuchte vergeblich ihn zum heidnischen Opferdienst zu zwingen und befahl schließlich, den Unerschütterlichen über stetig unterhaltenem Feuer auf einem Rost langsam zu Tode zu martern. Selbst in diesen Qualen bewahrte er sich seinen Humor und neckte den Henker, er solle ihn auf dem Feuer wenden, der Braten sei auf der einen Seite schon gar. Sein Kerkermeister Hippolytus, durch die Standhaftigkeit des Laurentius bekehrt, begrub ihn.          Laurentius ist einer der meistverehrten Heiligen der katholischen Kirche. Er ist für die Bauern der erste Herbstbruder, sein Gedenktag der Beginn des Anbaus der Feldfrüchte des Herbstes. Laurentiustränen sind Sternschnuppen in den August-Nächten. Laurentiusbrot wurde früher gesegnet und dann an Arme, oft auch an das Vieh, verteilt. Laurenzilorbeer, die oft meterhohe, gelbblütige Goldrute, gilt als Heilmittel für verschiedene Krankheiten. Geweihte Laurenzikohlen schützen vor Feuer, der Laurentiussegen schützt bei Feuer und bei brennenden seelischen Qualen. Die Winzer bringen ihm an seinem Tag ihre Erstlingstrauben dar, nach ihm ist die Rebsorte St. Laurent benannt.

 

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters:

  • Der Sport – er führe Völker zusammen und leiste einen Betrag für den Frieden
  • Lebendigkeit des Evangeliums – durch das Zeugnis des Glaubens, des Respekts und der Liebe zum Nachbarn