1. Adventssonntag

Rorate - Messen

Dezember 2016

Mein sind die Jahre nicht, die mir die Zeit genommen,

mein sind die Jahre nicht, die etwa mögen kommen,

der Augenblick ist mein, du nehm’ ich den in acht,

so ist der mein, der Jahr und Ewigkeit gemacht.

 

Dieses Gedicht von Andreas Gryphius (1616-1664) haben viele Schülergenerationen gelernt und durch ihr Leben getragen. Auch nach Jahren bleiben prägende Worte im Herzen wie Melodien, die man nicht vergisst.

Mit diesen Zeilen öffnet und spannt sich das ganze Leben von der Vergangenheit hinein in die Zukunft. Der Augenblick ist der geschenkte Zeitpunkt menschlicher Gestaltungskraft.

Mit der Adventzeit beginnt für die Kirche ein neues Kirchenjahr. Wir schauen nach vorne, auf die kommende Zeit. Die Zeit des Advents ist eine Zeit des Wartens, der Erwartung, also eine Vorausschau auf Kommendes.

In Jesus Christus ist Neues angebrochen, das Reich Gottes, das schon mitten unter uns ist und dennoch auf die Erfüllung und Vollendung wartet.

Besonders möchte ich zu den sehr stimmungsvollen Rorate-Messen in unserer Pfarre einladen. Es ist eine gute Möglichkeit, den Advent in besonders geistlicher Weise zu gestalten. Die Termine finden Sie im Monatskalender.

Nützen wir den Augenblick, wie Andreas Gryphius meint.

Möge die kommende Zeit gesegnet sein mit vielen guten Augenblicken.

 

Mit herzlichem Gruß,

P. Albin Scheuch

Pfarrmoderator

Wir wünschen euch eine besinnliche Adventszeit

und ein schönes Weihnachtsfest

 

P. Albin und der Pfarrgemeinderat

 

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters:

  • Der Skandal, dass Kinder als Soldaten missbraucht werden, soll weltweit ausgeschlossen werden.
  • Die Völker Europas mögen an Hand des Evangeliums wiederentdecken, welche Freude und Hoffnung dem Leben innewohnt.