Pfarrgemeinderatswahl am 19. März 2017

Der Pfarrgemeinderat hat beschlossen 6 Mitglieder in den Pfarrgemeinderat wählen zu lassen. Jeder der gerne in diesem Gremium mitarbeiten möchte, ist herzlich eingeladen seine Kandidatur  bis spätesten Ende Jänner in der Pfarre (Pfarre Mannersdorf,  Untere Kirchengasse 2, 2452 Mannersdorf, email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel: 02168 62366) bekannt zu geben. Jeder Kandidat muss dann eine schriftliche Einverständniserklärung abgeben. Weitere Informationen sowie auch das Formular der Einverständniserklärung  sind unter www.pgr.at zu erhalten. Für diesbezügliche Fragen stehen selbstverständlich Pater Albin, Pfarrmoderator, (Tel: 06647968559) und Wolfgang Neumann, stellvertr. Vorsitzender des PGR, (Tel: 0676 5386979) zur Verfügung.

Gründung des Seelsorgeraumes "Leithagebirge"

Jänner 2017

Ein neues Jahr beginnt mit den besten Vorsätzen. Was wird nicht alles sich selber zugesagt: Was wichtig sein wird in diesem Jahr, worauf man sich besonders konzentrieren möchte, was nicht mehr den Stellenwert einnehmen soll usw. Bald jedoch bröckeln Idealvorstellungen nach und nach ab und wir finden uns wieder im herkömmlichen Alltag mit all dem, was wir uns selber zugesagt haben, neu zu machen.

Und in der Tat ist es möglich, nicht nur an Neujahr die besten Wünsche und Vorsätze zu pflegen, sondern das Jahr hindurch. Jeder neue Tag gibt uns die Möglichkeit, Vorsätze Wirklichkeit werden zu lassen.

Es braucht dazu einen inneren Promotor der uns antreibt, gute Dinge zu verwirklichen.

Der östliche Kirchenvater Basilius der Große (+378) kann uns da behilflich sein, wenn er formuliert:

 

„Du wirst ohne Unterlass beten, wenn du dein Gebet nicht auf Worte einschränkst,

sondern in deinem ganzen Lebenswandel dich mit Gott vereinigst,

sodass dein Leben ein anhaltendes, ununterbrochenes Gebet ist.“

 

Vielleicht gilt da der Satz: So wie wir betende Menschen sind, sind wir auch Menschen im Alltag; das sollte uns prägen, wenn wir Vorsätze planen, die uns weiterbringen sollen im Jahr 2017.

 

Ich wünsche allen ein vom Gebet erfülltes Jahr, das uns innerlich auf IHN hin stets verändert und prägt. Wir haben durch die Hl. Taufe dieses Präge Mal der Salbung erhalten. Möge dies in unseren Familien und in der Pfarrgemeinde spürbar werden.

 

Dazu kommt die Pfarrgemeinderatswahl am 19. März 2017. Ich bitte alle, auch dafür zu beten und sich zu überlegen, zu kandidieren, um so in der Mitverantwortung für unsere Pfarre einen wichtigen Beitrag zu leisten.

 

Mit herzlichem Gruß,

P. Albin Scheuch

Pfarrmoderator

 

Ökumenische Gebetswoche für die Einheit der Christen (vom 18. – 25. Jänner)

Die Gebetswoche für die Einheit der Christen steht heuer unter dem Thema „Versöhnung – die Liebe Christi drängt uns (2 Kor 5, 14-20)“ und blickt dabei zurück in das Jahr 1517 als Martin Luther die 95 Thesen veröffentlichte, in denen er von ihm wahrgenommene Missstände in der Kirche seiner Zeit anprangerte. Heuer jährt sich dieses Schlüsselereignis der Reformationsbewegung, die das Leben der Kirche im Westen über Jahrhunderte prägte zum 500. Mal. Jesus Christus und sein Werk der Versöhnung ist der Kern des christlichen Glaubens und ermöglichte es so den ökumenischen Partnern der Evangelischen Kirche in Deutschland (römisch-katholische und orthodoxe Kirche, Baptisten, Methodisten, u.a.) sich an den Feiern zum Gedenken der Reformation zu beteiligen. Zum einen soll es um die Feier der Liebe und Gnade Gottes gehen, zum anderen soll der Schmerz angesichts der tiefen Spaltungen, die aus der Reformation folgten, benannt und Schuld offen bekannt werden.

 

Der Bibeltext 2 Kor 5, 14-20 unterstreicht, dass Versöhnung ein Geschenk Gottes ist, das er dem ganzen Kosmos gewährt: …Aber das alles kommt von Gott, der uns durch Christus mit sich versöhnt und uns den Dienst der Versöhnung aufgetragen hat. Ja, Gott war es, der in Christus die Welt mit sich versöhnt hat, indem er den Menschen ihre Verfehlungen nicht anrechnete und uns das Wort von der Versöhnung (zur Verkündigung) anvertraute. Wir sind also Gesandte an Christi statt, und Gott ist es, der durch uns mahnt. Wir bitten an Christi statt: Lasst euch mit Gott versöhnen!

 

Die Liebe Christi drängt uns, zu beten und zugleich über das Gebet für die Einheit der Christen hinauszugehen. Gemeinden und Kirchen brauchen Gottes Gabe der Versöhnung, weil sie eine Quelle des Lebens ist. Sie brauchen sie aber vor allem als Grundlage für ihr gemeinsames Zeugnis in der Welt: „Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast“ (Joh 17,21). Die Welt braucht Botschafter der Versöhnung, die Mauern abtragen, Brücken bauen, Frieden stiften und Lebensräume öffnen im Namen des EINEN, der uns mit Gott versöhnt hat: Jesus Christus. Sein Heiliger Geist weist den Weg, wie Versöhnung in seinem Namen heute geschehen kann.

 

Für jeden Tag der Gebetswoche wurde eine Andacht von einer christlichen Gemeinde gestaltet. Diese und noch weitere Informationen finden sie auf der Internetseite:

http://www.oekumene-ack.de/themen/geistliche-oekumene/gebetswoche/2017/

 

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters:

Für die Einheit der Christen: Alle Christen mögen sich treu zur Lehre des Herrn in Gebet und Nächstenliebe intensiv um die Wiederherstellung der kirchlichen Gemeinschaft bemühen und sich gemeinsam den humanitären Herausforderungen stellen.