Allerseelen 2020

Oktober 2020

Liebe Pfarrgemeinde!

Im September haben wir die Feier der Erstkommunion und die Spendung der Firmung vom Frühjahr nachgeholt. Es waren sehr schöne und eindrucksvolle Feiern. Ein großer Dank gilt all jenen, die mit der Vorbereitung und Durchführung der Feiern betraut waren.

Was wird jetzt im Herbst auf uns zukommen? Über die Medien erhalten wir jene Neuigkeiten, die uns vielleicht das Leben in der Pfarre erschweren, jedoch unserer Gesundheit dienlich sind.

Ich möchte alle bitten, gerade in dieser Zeit als Gemeinschaft zusammenzuhalten, weil auch die kirchlichen Feiern und das Leben in den verschiedenen Gruppen sehr eingeschränkt sein werden.

Manchmal hilft ein gutes Wort weiter.

 

Ich möchte allen ein solches von Augustinus (354-430) mitgeben:

Schenk mir, was ich liebe; dass ich wirklich liebe, das ist ein Geschenk.

Gib es mir, Vater, der du wahrhaft deinen Kindern

gute Gaben zu geben weißt.

Gib es mir, denn ich habe dieses Suchen auf mich genommen.

Mühsal liegt vor mir, bis du mir die Wahrheit eröffnest.

Um Christi Willen flehe ich zu dir,

im Namen des Heiligsten der Heiligen,

lass nicht zu, dass etwas mich behindert!

Ich habe geglaubt, darum wage ich zu reden.

Dies ist meine Hoffnung, und in ihr lebe ich:

Dass ich schauen darf die Freude meines Herrn.

(Bekenntnisse 11,22,28)

 

Ich wünsche allen einen gesegneten Monat Oktober.

 

Mit herzlichem Gruß,

Albin Scheuch

Pfarrmoderator

Aus dem Pfarrgemeinderat Oktober 2020

Liebe Pfarrgemeinde!

Wir freuen uns, dass im September die Erstkommunion und Firmung stattfinden konnten. Es war nicht einfach unter den gegebenen Bedingungen würdige Feiern zu ermöglichen. Dank des Einsatzes der Teams zur Vorbereitung und eures Verständnisses für die ungewöhnliche Situation waren es frohe und festliche Stunden, die allen in guter Erinnerung bleiben dürften. Leider sind die Maßnahmen wieder verstärkt worden, die es nur ermöglichen ein Erntedankfest ohne dem gewohnten Essen im Pfarrhof zu feiern.

Die Entwicklungen lassen keine Erleichterungen erwarten. Daher werden auch die immer wieder aktualisierten Verhaltensmaßnahmen der Erzdiözese unser Pfarrleben weiterhin einschränken. Wir bedauern sehr, dass der Messebesuch an Gemeinsamkeit verliert und Gemeinschaftsbildung in den Gruppen mühsam ist.

Trotzdem lassen wir uns nicht entmutigen Wege zu finden, die unter Berücksichtigung der Situation eine lebendige Pfarrgemeinde erhalten können. Bitte verlieren auch Sie nicht den Mut und das Engagement aktiv am Pfarrleben teilzunehmen. Bei Einhaltung der strengen Regeln – und darauf schauen wir – sollte die Ansteckungsgefahr sehr gering sein.

Aktuelles ist immer wieder auf unseren Internetseiten www.pfarre.mannersdorf.at  zu erfahren.

Einen schönen Herbst und Gesundheit wünscht

Der Pfarrgemeinderat

 

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters:

Wir beten, dass die Laien – insbesondere Frauen – aufgrund ihrer Taufgnade größeren Anteil an kirchlicher Verantwortung bekommen.

November 2020

Liebe Pfarrgemeinde!

„Gut sterben dürfen“, so lautet der Titel eines Berichts in der Wiener Kirchenzeitung. Das Thema Sterbehilfe wird vom Verfassungsgericht derzeit beraten. Es geht darum, ob das Verbot der Sterbehilfe gelockert werden soll.

Ist es human, jemanden zum Sterben zu verhelfen, wenn das Leid und die Schmerzen zu groß werden? Statt Sterbehilfe soll Hilfe im Sterben geboten werden. Kardinal Franz König sagte einmal, nicht durch die Hand, sondern an der Hand eines Menschen sterben.

Dahinter steht jenes christliche Menschenbild, das dem Leidenden eine Würde gibt bis zum natürlichen Ende.

Leid und Schmerz können wir nicht vergessen machen, indem es abgetötet, sondern in der Verantwortung gegenüber dem Einzelnen in das menschliche Leben einbezogen wird.

Natürlich flieht das eigene Leben vor Leiden und unsäglicher Krankheit. Aber wir haben durch die Medizin Mittel zum Leben erhalten und schmerzfreie Therapien. Noch wichtiger ist, und das lässt sich nachweisen, die menschliche Nähe. Überall wo Leid, Trauer, Angst, Gefahr und Unheil lauert, ist menschliche Nähe immer hilfreicher als das sich Ausliefern der Angst.

Was also mitten im Leben als lebenswert begegnet, gilt auch in der letzten irdischen Lebensphase von Menschen. Nähe und liebende Hinwendung sind oftmals die besten Begleiter.

Wenn wir im November besonders unserer Verstorbenen gedenken, wissen wir um so manches Leid in deren Leben. Wir wissen aber auch um die liebende Verantwortung und Begleitung im Sterben.

Getrost dürfen wir unsere Verstorbenen Gott anvertrauen und dankbar sein für ihr Leben mit und unter uns.

 

Mit herzlichem Gruß,

Albin Scheuch

Pfarrmoderator

Aus dem Pfarrgemeinderat November 2020

Liebe Pfarrgemeinde!

Leider sind die Regelungen für Gottesdienste und Versammlungen nicht gelockert, sondern eher verstärkt worden. Trotzdem ist in der Kirche auch bei Einhaltung aller notwendigen Vorsichtsmaßnahmen immer noch genügend Platz um die Sonntagsmesse mitfeiern zu können. Ein Fest zum Patrozinium wird aber sicher nicht in der gewohnter Weise stattfinden können. Schön, dass Veranstaltungen im Freien wesentlich leichter durchzuführen sind. Friedhofsgang und Gräbersegnung können daher ohne Probleme erfolgen. Schade, dass die kalte Jahreszeit kommt und wir daher nicht so einfach ins Freie ausweichen können. Es ist uns bewusst, dass das Pfarrleben und damit auch die Gemeinschaft unter der Situation leiden. Noch haben wir keine Lösung gefunden, aber wir bemühen uns und bitten auch Sie nicht mutlos zu werden. Wenn wir auch auf Gewohntes noch eine Zeit verzichten werden müssen, gibt es vielleicht Anlass zu neuen Impulsen.

Ein weiterer Nachteil der Situation ist, nicht zuletzt aufgrund des geringen Kirchenbesuches, der Rückgang der Einnahmen der Pfarre. Sie werden in diesem Monat einen Brief von Pater Albin erhalten, in dem er neben dem besten Dank für Ihre bisherige Unterstützung um eine Spende bittet.

Zuletzt noch eine erfreuliche Nachricht:  Kardinal Schönborn ist die offene Kirche ein besonderes Anliegen. Er hat daher aber nicht nur deshalb Herrn Josef Liegenfeld für das jahrelang Auf-und Zusperren der Kirche den Stephanusorden in Bronze verliehen. Auch wir sagen Dank und gratulieren herzlich.

 

Der Pfarrgemeinderat

 

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters:

Wir beten, dass die Entwicklung von Robotern und künstlicher Intelligenz stets dem Wohl der Menschheit dient.