Mai 2026
Liebe Pfarrgemeinde!
Ostern haben wir gefeiert und Ostern ist noch nicht vorbei! In einer Radiosendung sagte am Osterdienstag am Abend die Sprecherin, „jetzt ist Ostern vorbei“! Nach einem kurzen inneren Ärger dachte ich mir, dass sie für viele Menschen gesprochen hat.
Aber ich spreche mit der Kirche: „Das Osterfest dauert 50 Tage an!“ Mit Pfingsten, dem Fest der Begegnung der Kirche mit dem Geist des Auferstandenen wird die Erfahrung der Sendung in die Welt gemacht!
Ihr seid gesendet – ist der Ruf der Kirche hinein in unsere Welt, sie nicht geistlos zurück zu lassen, sondern sie durchdringen zu lassen mit dem göttlichen Odem, dem Geist Gottes.
Der Odem Gottes schwebte über den Wassern – am Beginn der Hl. Schrift lesen wir das. Und was er am Anfang getan hat, das tut Gott auch in den Herzen der Menschen heute!
Bitttage, Erstkommunion und Firmung sind wichtige Wegmarken im Leben einer Pfarrgemeinde.
Mit Mai, der besonders der Gottesmutter Maria gewidmet ist, gehen wir als Kirche mit ihr zu Jesus. Unter dem Kreuz ruft Jesus seiner Mutter zu: „Siehe, dein Sohn“. So wird durch die Annahme des Apostels Johannes als ihr Kind, anfanghaft Kirche.
Ich wünsche allen einen gesegneten Monat Mai mit der Freude am Erwachen der Natur mit all ihrer Schönheit, von der der hl. Augustinus in seinen Bekenntnissen schreibt: „Er, Gott, hat uns erschaffen“!
Mit Segensgrüßen,
Albin Scheuch
Pfarrvikar
Aus dem Pfarrgemeinderat Mai 2026
Liebe Pfarrgemeinde!
Nach der Feier der Auferstehung Jesu zum Osterfest und seinen Begegnungen mit den Jüngern bringt uns nun der Monat Mai noch zwei Hochfeste: Christi Himmelfahrt und Pfingsten. In unserer Pfarrkirche empfangen 16 Kinder zum Fest Christi Himmelfahrt das erste Mal die Hl. Kommunion. Zwei Tage später wird elf jungen Menschen das Sakrament der Hl. Firmung gespendet.
Allen Müttern und Großmüttern zum Muttertag ein kleines literarisches Geschenk der Dichterin Annette von Droste - Hülshoff (1797 – 1848).
An meine Mutter
So gern hätt´ ich ein schönes Lied gemacht,
Von deiner Liebe, deiner treuen Weise,
Die Gabe, die für andre immer wacht,
Hätt´ ich so gern geweckt zu deinem Preise.
Doch wie ich auch gesonnen mehr und mehr,
Und wie ich auch die Reine mochte stellen,
Des Herzens Fluten rollten drüber her,
Zerstörten mir des Liedes zarte Wellen.
So nimm die einfach schlichte Gabe hin,
Vom einfach ungeschmückten Wort getragen.
Und meine ganze Seele nimm darin;
Wo man am meisten fühlt, weiß man nicht viel zu sagen.
Der Pfarrgemeinderat
Gebetsanliegen des Heiligen Vaters:
- Für eine Ernährung für alle: Wir beten, dass sich alle, von den großen Erzeugern bis zu den kleinen Verbrauchern, dafür einsetzen, die Vergeudung von Lebensmitteln zu vermeiden, und dass jede Person Zugang zu qualitätsvoller Nahrung hat.
