Erntedankfest am 26.September 2021

Dirndlsonntag

Firmung 2021

Domprobst Dr. Pucher spendete 10 Jugendlichen aus der Pfarre das Sakrament der Firmung.

September 2021

Liebe Pfarrgemeinde!

„Geh nicht zu weit. Lerne erst das Weitergehen.“ Dieses Wort von Ingeborg Bachmann berührt mich, da es eine Dimension des Menschen anspricht, der ständig lernt und dabei reift. Spuren zu entdecken, die im Weg entstehen.

Wer rückwärts schaut, wird dabei nicht laufen. Achtsamkeit ist das Gebot der Zeit. Nach vor blicken heißt auf den Weg achten, andere nicht zu überrempeln. Abstand mit Anstand.
Wir müssen lernen, nicht zu weit zu gehen. Jede Wanderung hat ein Tagesziel und ein vorläufiges Ende. Das Weitergehen will geübt sein, um das Ziel zu erreichen.
Für uns als Pfarrverband heißt es weitergehen. Mit kleinen Schritten und mutig, nicht zu weit, den Lernerfolg vor Augen haben.

Was wird wichtig sein für die nächsten Schritte?

Im März 2022 wird der Pfarrgemeinderat gewählt; im Pfarrverband werden wir in der Seelsorge kooperieren. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Pfarren werden Wege für uns und mit uns bereiten. Es muss und wird nicht mühsam sein. Kirche ist Weggemeinschaft.

Jesus ist mit seinen Jüngern stets unterwegs, kaum häusliche Rast. Die Botschaft vom Reich Gottes duldet keinen Aufschub. Jetzt gilt es zu verkünden.
„Geh nicht zu weit. Lerne erst das Weitergehen.“
Gemeinsam den Spuren Jesu und seiner Jünger folgen ist Kirche unterwegs sein.

Ich wünsche allen eine gesegnete Zeit!

Albin Scheuch
Pfarrvikar

Aus dem Pfarrgemeinderat September 2021

Liebe Pfarrgemeinde!

Es ist schön, dass nach der sehr ruhigen Urlaubszeit wieder mehr Leben in die Pfarrgemeinde kommt. Im Kalender scheinen wieder Treffen von Frauen und Männern auf und auch das Café Kinderwagen nimmt den Betrieb wieder auf.

Trotzdem bereiten uns einige Entwicklungen in der Pfarre Sorgen. Obwohl wir uns über die Firmung am Beginn des Monats freuen können, ist der nächste Termin und dessen Vorbereitung Gegenstand sorgenvoller Überlegungen. Ähnliches gilt auch für die Erstkommunion nächstes Jahr.
Das Problem ist nicht die Unsicherheit der Entwicklung der Pandemie sondern das Fehlen von Personen, die bereit sind vorbereitend oder helfend tätig zu sein. Es wäre schade, wenn wir die Firmung mindesten ein Jahr aussetzen müssten.

Es fehlt leider nicht nur an freiwilligen Mitarbeitern sondern auch an Erträgen aus Messintentionen und Kollekten. Der zurückgegangene Kirchenbesuch wirkt sich natürlich auch auf unsere Kasse aus. Große Vorhaben sind daher nicht möglich und hoffentlich bleiben wir von größeren Reparaturen verschont.

Wir sind aufgrund dieser Situation nicht entmutigt, sondern freuen uns auf ein schönes Erntedankfest. Aber jede Art von Hilfe ist willkommen, die uns die eine oder andere Sorgenfalte verschwinden lässt.

Auf ein Wiedersehen oder erstes Kennenlernen im Herbst sehen mit Freude entgegen.

Der Pfarrgemeinderat


Gebetsanliegen des Heiligen Vaters:
Beten wir, dass wir mutige Entscheidungen für einen einfachen und umweltbewusst nachhaltigen Lebensstil treffen und uns über die jungen Menschen freuen, die hierin ganz entschieden leben.