Jänner 2021

Liebe Pfarrgemeinde!

Das neue Jahr 2021, in das wir eintreten, birgt vielfältiges für uns. Aber wir sind es, die es gestalten. Was also bringt oder birgt das Jahr 2021 für uns?
Als Christen vertrauen wir nicht einer Schicksalsmacht, der wir nicht entrinnen können, sondern tragen in uns die lebendige Hoffnung, dass wir in Gott geborgen sind und in ihm alles gut wird.
Im Rückblick auf das vergangene Jahr wissen wir nicht so recht, wie es einzuordnen ist. Manches begleitet uns weiter, anderes konnten wir vielleicht abschließen. Die Hoffnung lässt aufstrahlen; sie ist ein christliches Grundwort und gehört zum Wortschatz der Christen.

Friedrich Rückert (1788-1866) hat geschrieben:

Verzage nicht, o Herz! Die Lust entspringt aus Trauer;
Dem Sonnenaufgang geht voraus ein Morgenschauer.

In diesem Schauer wird, was gestern blühte, sterben;
Was heute soll erblühen, wird davon Kraft erwerben.

Verzage nicht, wenn ab die welke Hoffnung fiel;
Die neue schon erhebt sich jung auf frischem Stil.

Was der Dichter in so feine Worte und Bilder kleidete, ist in der Hl. Schrift,
in den Worten des hl. Paulus formuliert. Es sind Worte, die mich seit meiner Priesterweihe auch durch Tiefen hindurch tragen:

„Lasst nicht nach in eurem Eifer, lasst euch vom Geist entflammen und dient dem Herrn! Freut euch in der Hoffnung, seid geduldig in der Bedrängnis, beharrlich im Gebet“ (Röm 11,12).

Liebe Pfarrgemeinde!
Ich wünsche Euch allen ein gesegnetes Jahr 2021 und trage diese Hoffnung
in mir, die uns vom Glauben her eigen ist!

Mit brüderlichen Grüßen,

Albin Scheuch
Pfarrvikar

Aus dem Pfarrgemeinderat Jänner 2021

Liebe Pfarrgemeinde

Das Weihnachtsfest 2020 ist vorüber. Die Gottesdienste konnten diesmal nicht so feierlich gestaltet werden, wie in den vergangenen Jahren. Auch die Feiern in den Familien waren bei vielen anders als gewohnt. Bei allen notwendigen Änderungen hoffen wir, dass es bei den meisten ein ruhiges, angenehmes Fest, wenn auch nur in kleinerem Kreise der Familie oder von Freunden war. Weihnachten ist ein Fest der Zuversicht und das nicht nur, weil die Tage wieder länger werden. So sind wir auch zuversichtlich, dass durch die begonnenen Impfungen die Pandemie im Laufe des Jahres abklingen und an Bedeutung verlieren wird. 

Sehr erfreulich ist, dass die Sternsinger uns besuchen dürfen, obwohl sie unsere Häuser nicht betreten sollen. Die jahrelange Tradition wird damit aufrechterhalten und die Möglichkeit für die üblichen Spenden ist gegeben. Die Zeiten und Orte sind bereits in der Mannersdorfer Gemeindezeitung angeführt und wird auch in den Schaukästen angeschlagen sein.

Bezüglich der Hl. Messen gibt es nichts Neues, das heißt, sie finden in den in der Gottesdienstordnung angegebenen Zeiten unter den auch jetzt geltenden Sicherheitsauflagen statt. Sobald sich etwas ändert, das kann eventuell ab 16. Jänner der Fall sein, wird es in den Hl. Messen, in den Schaukästen und auf den Internetseiten der Pfarre verkündet werden.

Wir wünschen uns, dass das Licht nicht nur am Ende des vielleicht noch etwas langen Tunnel sichtbar wird, sondern dass wir es schon jetzt in immer stärkerem Ausmaß spüren.

Wir wünschen einen angenehmen Beginn des neuen Jahres!

Der Pfarrgemeinderat

 

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters:

Beten wir um Gemeinschaft mit allen Menschen: Der Herr gebe uns die Gnade, mit unseren Schwestern und Brüdern aus anderen Religionen geschwisterlich zu leben, offen und im Gebet füreinander.