Dezember 2019

Liebe Pfarrgemeinde!

In der Vorbereitung auf Weihnachten haben wir in unserer christlichen Tradition so manche Bräuche und Traditionen.

Am 4. Dezember ist der Gedenktag der hl. Barbara; Zweige werden gesegnet, die an Weihnachten erblühen.

Die Gläubigen versammeln sich frühmorgens, um die Eucharistie in der nur mit Kerzen erleuchteten Kirche zu feiern. „Rorate“ kommt vom ersten Wort in diesen Feiern: „Tauet, ihr Himmel, von oben“ (vgl. Jes 45,8). Die Christen erwarten Christus, den Herrn.

Der Adventkalender zeigt für 24 Tage je ein anderes Bild, das auf Weihnachten einstimmt.

Der Adventkranz, ursprünglich mit 24 Kerzen bestückt, ist auf einen Kranz mit vier Kerzen, die die Sonntage anzeigen, reduziert worden.

Der liturgische Adventkranz hat drei violette und eine rosa Kerze. Die Wochen vor Weihnachten sind an sich eine Fastenzeit. Die rosa Kerze, die am dritten Sonntag entzündet wird, zeugt von der Vorfreude auf die Geburt Christi.

Der Christbaum ist Zeichen der Fruchtbarkeit in der Zeit, in der alles andere

in der Natur abstirbt. Das Grün des Baumes ist Zeichen des Lebens.

Die Krippe führt uns augenscheinlich das heilige Geschehen der Weihnachtsnacht vor Augen. Der hl. Franz von Assisi hat die Krippe mit lebenden Tieren in der Natur aufgebaut.

Das Wichtigste ist jedoch die Feier der Kirche in der Heiligen Nacht und am Weihnachtstag: Die Feier der Eucharistie und die damit verbundenen Lieder,

die uns zu diesem tiefen Geheimnis der Menschwerdung Gottes führen mögen.

 

Ich wünsche Ihnen, auch im Namen des Pfarrgemeinderates,

ein gesegnetes Weihnachtsfest und Gottes Segen für das kommende Jahr.

 

Mit Segensgrüßen,

Mag. Albin Scheuch

Pfarrmoderator