Oktober 2018

Liebe Pfarrgemeinde!

Ein Randthema gläubigen Lebens ist das Rosenkranzgebet. Es scheint eine auslaufende Gebetsform zu sein. In vielen Autos hängen zwar Rosenkränze wie Amulette; gebetet wird er kaum.

Doch sollten wir uns im Rosenkranzmonat Oktober wieder einmal darauf besinnen, welche Bedeutung diese Form des Gebetes hat.

Papst Leo XIII. hat im Jahre 1883 den Monat Oktober zum Rosenkranzmonat erklärt. Am 7. Oktober ist das Rosenkranzfest in Erinnerung an die siegreiche Schlacht über die Türken bei Lepanto (7. Oktober 1571).

Vor genau 80 Jahren fand im Wiener Stephansdom (7. Oktober 1938) die größte kirchliche Kundgebung gegen das Nazi-Regime statt. Über 7000 junge Katholiken hörten begeistert die Predigt von Kardinal Innitzer.

Das Rosenkranzgebet hat ihre Gemeinschaft gestärkt.

Der Franziskanerpater Petrus Pavlicek hat nach dem 2. Weltkrieg eine Gebetsgemeinschaft gegründet, um für die Befreiung Österreichs zu beten. Tausende zogen über die Ringstraße, den Rosenkranz betend. Selbstverständlich waren auch die katholischen Politiker Leopold Figl und Julius Raab darunter.

 

Dieses Gebet verbindet mit dem Mariengebet die Betrachtung des Lebens Jesu.

Wir betrachten dabei die weihnachtliche Verkündigung, das Leiden Jesu,

die österlichen Geheimnisse und Ereignisse aus dem Leben Jesu.

Wer also den Rosenkranz betet, lernt immer tiefer Jesus kennen.

 

In unserer Kirche wird der Rosenkranz vor den Gottesdiensten gebetet,

wofür ich sehr dankbar bin.

 

Mit herzlichem Gruß,

P. Albin Scheuch

Pfarrmoderator