Juni 2018

Liebe Pfarrgemeinde!

Im Mai hatten wir die Feiern der Erstkommunion und der Firmung.

Am 31. Mai war Fronleichnam, dem Hochfest des Leibes und Blutes Jesu Christi. Die heilige Eucharistie bildete so den Höhepunkt in diesem Monat.

Was jedoch bedeutet Eucharistie heute für uns?

Die sonntägliche Hl. Messe ist gebunden an die Feier der Gesamtkirche und nicht Einzelnen zur freien Verfügung gegeben. Die Gesamtkirche lädt in den Teilkirchen und Pfarren die Katholiken zur Gedächtnisfeier.

Was wird bedacht? Im Paschamahl deutet Jesus bei Brot und Wein auf sich:

Der Auftrag Jesu, seine Gesten und seine Worte zu wiederholen, „bis er kommt“

(1 Kor11,26), verlangt nicht nur sich an Jesus zu erinnern, sondern es geht darum, das gegenwärtig zu setzen, was er aufgetragen hat.

Von der Kirche in Jerusalem heißt es: „Sie hielten an der Lehre der Apostel fest und an der Gemeinschaft, am Brechen des Brotes und an den Gebeten.“ (Apg 2,42). Deshalb ist die Feier der Eucharistie der Gemeinde wie dem Priester nicht als Eigentum gegeben, die dann frei über das Tun entscheiden können, sondern ist im Dienst an der Einheit der Kirche zu sehen. Wenn die Eucharistie Zeichen der Einheit ist, dann auch in ihrer Feier. Hier betet die ganze Kirche.

Der hl. Augustinus sagt:

„Wenn das Wort hinzukommt,

werden Brot und Wein der Leib und das Blut Christi.

Nimm das Wort weg, dann bleiben sie Brot und Wein.

Füge das Wort hinzu, dann werden sie etwas anderes:

Der Leib Christi, das Blut Christi.

Füge das Wort hinzu, dann wird es ein Sakrament.“

 

Mit herzlichem Gruß,

Albin Scheuch

Pfarrmoderator