Jänner 2018

Liebe Pfarrgemeinde!

Mit vielen guten Vorsätzen und Wünschen beginnen wir ein neues Kalenderjahr. Für viele von uns ist der Jahresbeginn auch eine Zeit des Nachdenkens. Wie wird dieses Jahr verlaufen – gesundheitlich, beruflich, privat, im Zusammenleben in der Familie und im Staatswesen? Der hl. Augustinus meinte einmal, dass die Zeit nicht schlecht ist, wir gestalten die Zeit. Wie wir sie gestalten, so ist sie auch.

Auch in diesem Jahr gibt es ein großes Gedenken: 1918 endete der erste Weltkrieg; Österreich wurde neu geordnet von den Siegermächten. Nur wenige wollten an den Rumpfstaat glauben.

Und doch ist aus der verbrannten Erde des Krieges ein Staat geworden, wenn auch mit Geburtswehen, auf den wir stolz sein können.

In mancherlei Hinsicht gilt es auch heute, einen festen Beitrag zu leisten für das Wohlergehen des Staates, der ja von uns gebildet wird.

Für uns Christen gilt es, diesem ein Gesicht zu geben, aus dem Glauben heraus.

Der erste Tag des Jahres ist der Weltfriedenstag, eingeführt vom sel. Papst Paul VI. Wir bitten als Kirche Gott um den Frieden, den die Welt nicht geben kann.

Der Segen am Beginn eines neuen Jahres möge uns begleiten:

Mögen dich drei Dinge immer dieses Jahr begleiten:

Glaube, Hoffnung und Nächstenliebe.

Geduld möge die vierte Tugend sein, guter Gott, eine große Hilfe für die drei.

 

Ich wünsche allen, auch im Namen des Pfarrgemeinderates,

ein gesegnetes Jahr 2018.

 

Mit herzlichem Gruß,

Albin Scheuch

Pfarrmoderator

 

Aus dem Pfarrgemeinderat

Zum Seelsorgeraum „Leithagebirge“ gehören die Pfarren Mannersdorf, Pischelsdorf und Sommerein. Ziel der Seelsorgeräume ist eine, die einzelnen Pfarren übergreifende, Zusammenarbeit speziell bei Themen und Aufgaben, die gemeinsam besser behandelt und durchgeführt werden können.

Welche Aktivitäten das konkret in unserem Seelsorgeraum sein könnten, wurde Ende November bei einem Treffen, der im Frühjahr gewählten Pfarrgemeinderäte der drei Pfarren, besprochen. Vereinbart wurde eine intensive, gegenseitige Kommunikation über Gottesdienste und Veranstaltungen in den Pfarren, wobei diese Informationen vor allem den Pfarrmitgliedern zur Kenntnis gebracht werden sollen. Zum Beispiel kann mit einem Plakat zu einem gemeinsamen Ausflug eingeladen werden, der nicht nur die Gemeinschaft über die Pfarrgrenzen hinweg fördern sondern auch einen Autobus besser auslasten kann.

Bei der Vorbereitung der Kandidaten/innen für die Firmung ist die Zusammenarbeit im Seelsorgeraum bereits realisiert.

Bei all den angedachten Kooperationen bleibt die Eigenständigkeit der einzelnen Pfarren auf alle Fälle erhalten. Gemeinsame Aktivitäten werden nur durchgeführt, wenn diese in den einzelnen Pfarren als sinnvoll und wünschenswert gesehen werden.

Die Pfarrgemeinderäte des Seelsorgeraums „Leithagebirge“ haben erste Schritte in Richtung einer intensiveren Zusammenarbeit gemacht, sodass die Gemeinschaft der Christen und Christinnen nicht an den Grenzen der einzelnen Pfarren endet.

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters:

•        Für religiöse Minderheiten in Asien: Dass Christen und Christinnen und andere religiöse Minderheiten in asiatischen Ländern ihren Glauben in voller Freiheit leben können.